Supervisorische Fallbesprechung geriatrischer Fälle (Akutgeriatrie & geriatrische Rehabilitation)

Termin
Do. 11.02.2027 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

2 Einheiten
Ort
Webinar via Zoom


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Seminargebühr
€ 144,- inkl. aller Steuern und Gebühren
Empfohlen für:

Klinische Psycholog:innen

Ziel
Die supervisorische Fallbesprechung bietet einen geschützten, professionell moderierten Rahmen zur gemeinsamen Reflexion komplexer geriatrischer Fälle. Im Mittelpunkt stehen die multiplen medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, psychosozialen und existenziellen Dimensionen der Versorgung hochbetagter Menschen. Durch den strukturierten Austausch entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, Erfahrungen geteilt und professionelle Haltungen weiterentwickelt werden. Das Format schafft eine verlässliche Struktur, die sowohl kontinuierliche Teilnahme als auch bedarfsorientiertes Dazustoßen ermöglicht und eine lernende Gemeinschaft fördert.

Inhalt
Die Fallbesprechung eröffnet einen Raum, in dem die vielschichtigen Verläufe geriatrischer Patientinnen und Patienten gemeinsam betrachtet werden können. Die supervisorische Perspektive ermöglicht es, fachliche, kommunikative und emotionale Aspekte ebenso sichtbar zu machen wie die existenziellen Fragen, die in der Geriatrie häufig mitschwingen: Umgang mit Verlusten, Krisen, biografischen Brüchen, Fragen nach Sinn, Autonomie und Würde. 
Zentral ist der gemeinsame reflexive Erfahrungsaustausch, der die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer zusammenführt. Durch das Teilen eigener Erfahrungen und das Hören der Erfahrungen anderer entsteht ein lebendiges Lernfeld, in dem professionelle Haltungen gestärkt und neue Sichtweisen eröffnet werden. Die Gruppe wird so zu einem Ort des voneinander Lernens, der sowohl fachliche als auch persönliche Entwicklung fördert.
Thematische Schwerpunkte:
•    Analyse realer Fälle aus Akutgeriatrie und geriatrischer Reha.
•    Reflexion kritischer Entscheidungsstellen (Diagnostik, Therapie, Übergänge, Kommunikation).
•    Betrachtung von Teamprozessen und interprofessionellen Schnittstellen (u.a. Teambesprechungen und Visiten).
•    Einbezug ethischer und existentieller Fragestellungen (z.B. Umgang mit Angst, Sinnverlust, Sterblichkeit, familiären Konflikten).
•    Umgang mit geriatrischen Assessments (Interpretation, Grenzen, Einbettung in Entscheidungsprozesse).
•    Gemeinsamer reflexiver Erfahrungsaustausch und kollegiales Lernen.
•    Umgang mit herausfordernden Situationen (Delir, Multimorbidität, Krisen, Aggressivität und Gewalt, Angehörigenarbeit).
•    Entwicklung alternativer Handlungsoptionen und professioneller Haltungen.

Lernziele / Nutzen
•    Stärkung der klinischen Urteilskraft in komplexen geriatrischen Situationen.
•    Professionelle Begleitung herausfordernder Fälle und Entscheidungsprozesse.
•    Förderung einer ganzheitlichen, reflektierten und existenziell sensiblen geriatrischen Haltung.
•    Verbesserung der interprofessionellen Kommunikation und Zusammenarbeit.
•    Entlastung durch kollegiale Reflexion und supervisorische Unterstützung.
•    Nachhaltige Qualitätsentwicklung in der geriatrischen Versorgung.
•    Aufbau einer lernenden Gemeinschaft, die durch Erfahrungsaustausch und gegenseitige Inspiration wächst.

Infos
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