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SUMMARY:Psychologische Behandlung bei PAIS unter besonderer Berücksichtigung von ME/CFS und Post-COVID-Syndrom
DESCRIPTION:Ziele Der Workshop zielt darauf ab, die Sicherheit im Umgang mi
 t Betroffenen mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS) zu erhöhen, insbe
 sondere bei den Krankheitsbildern der Myalgischen Enzephalomyelitis/des Ch
 ronic Fatigue Syndroms (ME/CFS) und des Post-COVID-Syndroms (PCS). Die Tei
 lnehmenden erwerben die Kompetenz, den Nutzen und die Grenzen klinisch-psy
 chologischer bzw. psychotherapeutischer Interventionen bei PAIS einzuschä
 tzen. Dabei lernen die Teilnehmenden das Konzept des Pacings kennen, wisse
 n um die Vor- und Nachteile eines kognitiven Trainings und können psychol
 ogische Behandlungsansätze umsetzen (z.B. zur Krankheitsbewältigung). \
 n\nInhalt Aufbauend auf die (neuro-)biologischen Grundlagen von PAIS werde
 n mögliche klinisch-psychologische und psychotherapeutische Interventions
 ansätze vorgestellt – stets mit Blick auf die realistischen Zielsetzung
 en, Grenzen der Behandlung und die Rolle der (Neuro-)Psychologie im Versor
 gungssystem. ME/CFS tritt in ca. 80% der Fälle postinfektiös auf und ist
  durch das Kardinalmerkmal einer Post Exertional Malaise (PEM) charakteris
 iert, die als eine Zustandsverschlechterung nach Anstrengung definiert ist
 . Im Vordergrund der Behandlung steht die Vermeidung einer solchen Zustand
 sverschlechterung durch ein Pacing. Unter Pacing versteht man das Einteile
 n der eigenen Ressourcen und die Einhaltung der eigenen Belastungsgrenzen.
  Beim PCS können mehrere Funktionsbereiche Einschränkungen aufweisen und
  eine PEM kann, muss aber nicht, Teil des Krankheitsbildes sein. Typisch f
 ür beide Erkrankungen sind kognitive Dysfunktionen, bei denen nach einer 
 Risiko-Nutzen-Abwägung ein kognitives Training angedacht werden kann.  D
 as Seminar ist insgesamt praxisorientiert aufgebaut und verbindet aktuelle
  Forschungsergebnisse mit Fallbeispielen aus der eigenen Praxis. Es gibt R
 aum für einen kollegialen Austausch, damit im Umgang mit PAIS-Betroffenen
  mehr Sicherheit gewonnen werden kann. Da die psychologische Versorgungssi
 tuation rund um PAIS weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist, bietet die
 ses Seminar eine klare fachliche Orientierung und unterstützt eine ethisc
 h reflektierte Rollengestaltung im therapeutischen Setting. Je nach Intere
 ssenslage der Teilnehmenden werden bestimmte Aspekte der sozialen Versorgu
 ngslandschaft näher beleuchtet, deren Fehlen oftmals ein wesentlicher Gru
 nd für auftretende psychische Probleme darstellt.   Literaturempfehlung\
 n\n 	Hoffmann, K., Hainzl, A., Stingl, M., Kurz, K., Biesenbach, B., Bamme
 r, C., Behrends, U., Broxtermann, W., Buchmayer, F., Cavini, A. M., Fretz,
  G. S., Gole, M., Grande, B., Grande, T., Habermann-Horstmeier, L., Hackl,
  V., Hamacher, J., Hermisson, J., King, M., Kohl, S., Leiss, S., Litzlbaue
 r, D., Renz-Polster, H., Ries, W., Sagelsdorff, J., Scheibenbogen, C., Sch
 ieffer, B., Schön, L., Schreiner, C., Thonhofer, K., Strasser, M., Weber,
  T. & Untersmayr, E. (2024). Interdisziplinäres, kollaboratives D-A-CH Ko
 nsensus-Statement zur Diagnostik und Behandlung von Myalgischer Enzephalom
 yelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom. Wiener klinische Wochenschrift, 136 (
 Suppl. 5), S103-S123.  	Gole, M. (2023). Von Long COVID zu ME/CFS. Der Be
 itrag der Klinischen Psychologie zur Diagnostik und Behandlung. Psychologi
 e in Österreich, 43, 353-359. 	Grande, T., Grande, B., Gerner, P., Hammer
 , S., Stingl, M., Vink, M. & Hughes, B. M. (2023). The role of psychothera
 py in the care of patients with myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue 
 syndrome. Medicina, 59040719. 	Rabady, S., Altenberger, J., Brose, M., Den
 k-Linnert, D.-M., Fertl, E., Götzinger, F., de la Cruz Gomez Pellin, M., 
 Hofbaur, B., Hoffmann, K., Hoffmann-Dorninger, R., Koczulla, R., Lammel, O
 ., Lamprecht, B., Löffler-Ragg, J., Müller, C. A., Poggenburg, S., Rittm
 annsberger, H., Sator, P., Strenger, V., Vonbank, K., Wancata, J., Weber, 
 T., Weber, J., Weiss, G., Wendler, M. & Zwick, R.-H. (2023). Leitlinie S1:
  long COVID: Differenzialdiagnostik und Behandlungsstrategien Wiener klini
 sche Wochenschrift, 133 (Suppl. 7), S237-S278.  	  
LOCATION:Webinar via Zoom
DTSTAMP:20260824T072516Z
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