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SUMMARY:Zur Technik und Kunst der Differentialdiagnose bei klinischen StÃ¶rungen im Kindes- und Jugendalter
DESCRIPTION:Ziel KomorbiditÃ¤t bei klinischen StÃ¶rungen ist zunehmend die 
 â€žneue Normâ€œ bei der AbklÃ¤rung klinischer AuffÃ¤lligkeiten von Kindern
  und Jugendlichen. In Kombination mit der Zunahme â€ždigitaler Diagnosenâ€
 œ (sei es durch Eltern oder durch betroffene Jugendliche selbst) treten zu
 dem weitere Herausforderungen hinzu. Damit stellen sich zwei zentrale Frag
 en: a) Wie lassen sich echte StÃ¶rungen von entwicklungs- oder gesellschaf
 tsbedingten Belastungen (z.B. in der PubertÃ¤t) abgrenzen? b) Wie kÃ¶nnen 
 vielschichtige Symptome zuverlÃ¤ssiger einzelnen zugrunde liegenden StÃ¶ru
 ngen zugeordnet werden? Diese Entwicklungen machen eine fundierte Differen
 tialdiagnostik wichtiger denn je.  Im Webinar erfolgt zunÃ¤chst ein Ãœberb
 lick Ã¼ber wichtige Konzepte von KomorbiditÃ¤t und Ã¼ber die damit verbund
 enen Konsequenzen fÃ¼r das differentialdiagnostische Vorgehen. Darauf aufb
 auend werden in Bezug auf hÃ¤ufige komorbide StÃ¶rungsbilder im Kindes- un
 d Jugendalter MÃ¶glichkeiten vorgestellt, wie auf Basis einer neuropsychol
 ogischen und entwicklungspsychopathologischen Perspektive spezifische Symp
 tome und klinische Beobachtungen zu folgende Differenzierungen beitragen k
 Ã¶nnen: a) erhÃ¶hte VulnerabilitÃ¤t bzw. Belastung vs. subklinische Sympto
 matik vs. StÃ¶rung, b) scheinbare vs. echte bzw. sekundÃ¤re KomorbiditÃ¤t.
  Ein wichtiger Schwerpunkt liegt zudem auf transdiagnostischen Faktoren. I
 m Kontext des RDoC-Konzepts tragen sie dazu bei, Ã¼bergreifende neurobehav
 iorale Prozesse hinter unterschiedlichen Symptomen besser zu verstehen und
  diagnostisch einzuordnen.  Inhalte\n\n 	Ãœberblick Ã¼ber Konzepte und Mod
 elle von KomorbiditÃ¤t 	Zur Technik und Kunst der Differentialdiagnose 	Tr
 ansdiagnostische Faktoren im Kontext des RDoC-Konzepts 	Neuropsychologisch
 e sowie entwicklungspsychopathologische Aspekte und die Bedeutung spezifis
 cher Symptome bzw. klinischer Beobachtungen fÃ¼r die Differentialdiagnose 
 bei ausgewÃ¤hlten StÃ¶rungsbildern: Autismus-Spektrum-StÃ¶rungen, ADHS/ADS
 , StÃ¶rungen des Sozialverhaltens, AngststÃ¶rungen, ZwangsstÃ¶rungen, Affe
 ktive StÃ¶rungen, (komplexe) posttraumatische StÃ¶rung, Borderline-PersÃ¶n
 lichkeitsstÃ¶rung 	Implikationen fÃ¼r die Diagnostik und fÃ¼r die klinisch
 e Beobachtung bzw. Exploration \n\n Literaturempfehlung First, M.B. (2024)
 . DSM-5-TR handbook of differential diagnosis. Washington: American Psychi
 atric Association Heyman, M. et al. (2022). Differential diagnosis of auti
 sm spectrum disorder, intellectual disability and attention-deficit hypera
 ctivity disorder (ADHD). Advances in Autism, 8, 89-103 Nordgaard, J. et al
 . (2023). Psychiatric comorbidity: a concept in need of a theory. Psycholo
 gical Medicine, 53, 5902-5908 Jansson, L. & Nordgaard, J. (2016). The psyc
 hiatric interview for differential diagnosis. Springer Nature Ã–ngÃ¼r, D. 
 et al. (in press). The future of DSM: a report from the structure and dime
 nsions subcommitee. The American Journal of Psychiatry Sarr, R. et al. (20
 25). Differential diagnosis of autism, attachment disorders, complex postt
 raumatic stress disorder and emotionally unstable personality disorder: a 
 Delphi study. British Journal of Psychology, 116, 1-33
LOCATION:Webinar via Zoom
DTSTAMP:20260429T141851Z
DTSTART:20270122T120000Z
DTEND:20270123T151500Z
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