Test- und Therapieergebnisse sinnvoll interpretieren

Termin
Di. 06.02.2024 16.30 bis 19.45 Uhr
Di. 12.03.2024 16.30 bis 19.45 Uhr
Di. 16.04.2024 16.30 bis 19.45 Uhr
Di. 14.05.2024 16.30 bis 19.45 Uhr

16 Einheiten
Ort
Webinar

 

Den Link zur Online-Veranstaltung erhalten Sie spätestens zwei Tage vor dem Webinar per Email zugesandt

Seminargebühr
€ 384,- inkl. USt
Empfohlen für:

Klinische Psycholog:innen, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Fachinteressierte

Hintergrund
Das neuropsychologische Wirken basiert zu einem großen Teil auf der Erhebung von Leistungsergebnissen, sei es in der Diagnostik oder auch in der Therapie: Wir lassen vom Patienten / von der Patientin eine Aufgabe bearbeiten, werten das Bearbeitete aus und vergleichen die erreichten Werte mit einer Norm oder mit Vorleistungen. Diesen wichtigen Teil unserer Arbeit möchten wir konstruktiv-kritisch beleuchten. Hierzu werden wir die „Entstehung“ von Ergebnissen im Rahmen der Diagnostik und Therapie vor dem Hintergrund möglicher – unerwünschter und/oder unberücksichtigter – Einflussfaktoren reflektieren. Ergänzend werden wir den potenziellen Nutzen dieser Einflussfaktoren für unsere Urteilsbildung und Behandlungsplanung herausarbeiten.
Damit richtet sich das Seminar insbesondere an berufserfahrene Personen und/oder diejenigen, denen sich in ihrer praktischen Tätigkeit die Frage nach einer sinnvolle(re)n Interpretation der Ergebnisse bereits gestellt hat.

Inhalt
•    Einbettung von Testergebnissen in die diagnostische Urteilsbildung
•    Identifikation von Einflussfaktoren auf das Test-/Therapieergebnis
•    gezielte Nutzung der gewonnenen (Zusatz-)Informationen

In der Auseinandersetzung nehmen wir ausdrücklich eine praxisorientierte und keine statistische Betrachtungsweise von Verfahren und ihrer Testwertermittlung ein. 
Das Thema, das stark verkürzt auch im Rahmen der Veranstaltung „Ausgewählte Aspekte der neuropsychologischen Rehabilitation“ aufgegriffen wird, wird in dieser Veranstaltung intensiver hergeleitet und vor allem in einem interaktiven Austausch erarbeitet.

Literaturempfehlung
•    Jank, R. (2011). Neuropsychologische Befunderhebung und Befunderstellung. In J. Lehrner, G. Pusswald, E. Fertl, W. Strubreither & I. Kryspin-Exner, I. (Hrsg.), Klinische Neuro­psychologie. Grundlagen – Diagnostik – Rehabilitation. Wien, New York: Springer, S. 43-53.
•    Neumann-Zielke, L.; Bahlo, S.; Diebel, A.; Riepe, J.; Roschmann, R.; Schötzau-Fürwent­sches, P. & Wetzig, L. (2015). Leitlinie „Neuropsychologische Begutachtung“. Zeit­schrift für Neuropsychologie, 26 (4), S. 298-306.

Anrechnung

NEUROPSY Weiterbildungscurriculum Klinische Neuropsychologie:
Neuropsychologische Diagnostik (8 EH)
Neuropsychologische Behandlung (8 EH)


GNP Akkreditierung:

Curriculum der GNP vom 1.8.2007:
16 Stunden zu Punkt 09 Spezielle Neuropsychologie: Definition, Diagnostik und Therapie neuropsychologischer Störungsbereiche

Curriculum der GNP vom 1.12.2017:
8 Stunden zu Allgemeine NPS: Spezielle Psychopathologie im Bereich der Klinischen Neuropsychologie
8 Stunden zu Spezielle NPS: Störungsspezifische Kenntnisse