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SUMMARY:Behandlungsplanung in der neuropsychologischen Rehabilitation
DESCRIPTION:Hintergrund Wir verfügen in der Neuropsychologie inzwischen ü
 ber ein beachtliches Handwerkszeug an theoretischen Konzepten sowie diagno
 stischen und therapeutischen Materialien für die einzelnen funktionellen 
 Störungen. Doch oft stellt sich die Frage, wie dies alles im Zusammenhang
  zu sehen ist. Wie ist der Ablauf einer neuropsychologischen Behandlung vo
 m Erstgespräch bis zum letzten Kontakt? Wie lässt sich ein Bogen schlage
 n vom unterdurchschnittlichen Prozentrang in einem Testverfahren zum leben
 szufriedenen reintegrierten Menschen? Wie können Testwerte, Ziele der Pat
 ientInnen, Wünsche von Angehörigen, institutionelle Rahmenbedingungen un
 d eigene Therapieideen unter einen Hut gebracht werden?  Inhalt Nach einer
  Einbettung der neuropsychologischen Arbeit in einen gesetzlichen und theo
 retischen Rahmen (ICF-Modell) wird in Anlehnung an den Ansatz von Kanfer e
 t al. (2006/2012) ein Phasenmodell als Leitfaden für den gesamten neurops
 ychologischen diagnostischen und therapeutischen Prozess vorgestellt. Ziel
  des Seminars ist somit die Vermittlung eines grundlegenden Gerüsts für 
 den Ablauf des gesamten Therapieprozesses – von der Herstellung einer gu
 ten Arbeitsbeziehung über die Erhebung aussagekräftiger Informationen, d
 ie Vereinbarung von Zielen, die Therapiedurchführung  bis hin zur Therap
 ieevaluation und -beendigung. Dieses Gerüst kann an den jeweiligen Arbeit
 skontext mit den besonderen institutionellen Rahmenbedingungen angepasst w
 erden, vermittelt aber auch unabhängig davon Wissen und Können zu neurop
 sychologischer Therapie als Gesamtprozess.  Literaturempfehlung Broutschek
 , B. & Menzel-Begemann, A. (in Vorb.). Behandlungsleitfaden Neuropsycholog
 ie – der diagnostische und therapeutische Prozess. Göttingen: Hogrefe. 
 Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2015). Arbeitsbuch Reha-Ziele. Z
 ielvereinbarun-gen in der medizinischen Rehabilitation. Berlin. Jank, R. (
 2011). Neuropsychologische Befunderhebung und Befunderstellung. In J. Lehr
 ner, G. Pusswald, E. Fertl, W. Strubreither & I. Kryspin-Exner, I. (Hrsg.)
 , Klinische Neuropsychologie. Grundlagen – Diagnostik – Rehabilitation
 . Wien, New York: Springer, S. 43-53. Kanfer, F.H.; Reinecker, H. & Schmel
 zer, D. (2006/2012). Selbstmanagement-Therapie: Ein Lehrbuch für die klin
 ische Praxis (5. korr. Aufl.). Berlin, New York: Springer. Neumann-Zielke,
  L.; Bahlo, S.; Diebel, A.; Riepe, J.; Roschmann, R.; Schötzau-Fürwentsc
 hes, P. & Wetzig, L. (2015). Leitlinie „Neuropsychologische Begutachtung
 “. Zeitschrift für Neuropsychologie, 26 (4), S. 298-306. Neumann-Zielke
 , L.; Roschmann, R. & Wilhelm, H. (2009). Neuropsychologische Begutachtung
 . In W. Sturm, M. Hermann & Thomas F. Münte (Hrsg.), Lehrbuch der Klinisc
 hen Neuropsychologie. Grundlagen, Methoden, Diagnostik, Therapie. Wien, Ne
 w York: Springer Spektrum, S. 329-340. Pössl, J. & Schellhorn. A. (2002).
  Therapieziele in der neuropsychologischen Rehabilitation. In Goldenberg, 
 G., Pössl, J. & Ziegler, W. (Hrsg.), Neuropsychologie im Alltag. Stuttgar
 t: Thieme, S. 12-31. Unverhau, S. & Babinsky, R. (2000). Problemanalyse, Z
 ielsetzung und Behandlungsplanung in der neuropsychologischen Therapie. In
 : Sturm, W., Hermann, N. & Wallesch, C.-W. (Hrsg.), Lehrbuch der Klinische
 n Neuropsychologie. Lisse: Swets & Zeitlinger. van Cranenburgh, B. (2007).
  Neurorehabilitation. Neurophysiologische Grundlagen, Lernprozesse, Behand
 lungsprinzipien. München: Elsevier.
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