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SUMMARY:Aussagepsychologische Begutachtung
DESCRIPTION:Ziele Das Seminar soll nach einer Einführung einen Überblick 
 über die wesentlichen Begrifflichkeiten im Rahmen der aussagepsychologisc
 hen Begutachtung wie Aussagetüchtigkeit, Glaubwürdigkeit und Erlebnisbas
 iertheit bieten. Ferner wird näher auf Gerichtsaufträge eingegangen, im 
 Rahmen welcher diese Fragestellungen relevant sind und es wird die kontrad
 iktorische Vernehmung als opfersensible Befragungsmethode vorgestellt.   
 Die Voraussetzungen für und die Ausnahmen von Aussagetüchtigkeit werden 
 strukturiert dargestellt, ebenso die Grenzen dessen, was beantwortbar ist.
  Wer ist wann aussagetüchtig, wer, wann und warum nicht? Wie kann man das
  erfassen oder messen?  Weiters wird das gutachterliche Vorgehen zur Prü
 fung relevanter Hypothesen in diesem Zusammenhang erklärt (wie Lügenhypo
 these und Suggestionshypothese) und woran man erkennt, ob eine Aussage erl
 ebnisbasiert ist.   Anhand von Beispieltexten sollen die Teilnehmerinnen 
 selbst die Möglichkeit bekommen,  praxisnah zu prüfen, ob sie bestimmte
  Aussagen für wahr halten und anschließend gemeinsam reflektieren, wie s
 ie zu diesem Schluss gekommen sind.\n\nInhalt Folgende Inhalte sollen in d
 em Seminar vermittelt werden:  -    Relevante Begrifflichkeiten in die
 sem Kontext  -    Voraussetzungen für Aussagetüchtigkeit  -    A
 usnahmen und Formen von Aussagetüchtigkeit  -    Testpsychologisches 
 Vorgehen bei Fragen zur Erfassung von Aussagetüchtigkeit -    Planung 
 eines Gutachtens zu Fragen der Aussagetüchtigkeit einer Person und oder z
 ur Glaubwürdigkeit einer Aussage inkl. Hypothesenprüfung -    Kontrad
 iktorische Vernehmung- Besonderheiten und Vorgehen -    Schwierigkeiten
  und Hindernisse bei derartigen Fragestellungen  Abschließend besteht Rau
 m für Fragen. \n\nLiteraturempfehlung Arntzen, F. (1993). Psychologie de
 r Zeugenaussage (3. Aufl.). Beck. Eisen, M. L., Winograd, E., & Quin, J. (
 2002). Individual differences in adults’ suggestibility and memory perfo
 rmance. In M. L. Eisen (Hrsg.), Memory and suggestibility in the forensic 
 interview (S. 205–233). Erlbaum. Greuel, L., Offe, S., Fabian, A., Wetze
 ls, P., Fabian, T., Offe, H., & Stadler, M. (1998). Glaubhaftigkeit der Ze
 ugenaussage: die Praxis der forensisch-psychologischen Begutachtung. Beltz
 , PsychologieVerlagsUnion. https://go.exlibris.link/tvd6R7vN  Hyman, I.E.
  Jr. & Billings, F.J. (1998). Individual differences and the creation of f
 alse childhood memories. Memory, 6, 1-20 Lau, S., Boehm, C., & Volbert, R.
  (2008). Psychische störung und aussagetüchtigkeit. Der Nervenarzt, 79(1
 ).  Pfundmair, M. (2020). Psychologie bei Gericht (1st 2020.;1st Aufl 202
 0; ed.). Springer Berlin Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-617
 96-0  Steller, M. (2008). Glaubhaftigkeitsbegutachtung. In R. Volbert & M
 . Steller (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie (S. 300–310). Hogrefe.
  Steller, M., & Böhm, C. (2008). Glaubhaftigkeitsbegutachtung bei PersoÌ
 ˆnlichkeitsstörungen. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psy
 chotherapie, 56(2), 101–109. Steller, M., & Köhnken, G. (1989). Criteri
 a-based content analysis. The suggestibility of children's recollections. 
 Stern, W. (1904). Die Aussage als geistige Leistung und als Verhörsproduk
 t: Experimentelle Schüleruntersuchungen. Beiträge zur Psychologie der Au
 ssage, 1, 1-147. Volbert, R. (2008). Suggestion. In R. Volbert & M. Stelle
 r (Hrsg.), Handbuch der Rechtspsychologie (S. 331–341). Hogrefe.  Volbe
 rt, R., & Dahle, K.-P. (2010). Forensisch-psychologische Diagnostik im Str
 afverfahren. Hogrefe Verlag GmbH & Company KG.  Volbert, R., & Steller, M
 . (2014). Glaubhaftigkeit. In T. Bliesener, F. Lösel, & G. Köhnken (Hrsg
 .), Lehrbuch Rechtspsychologie (S. 391-407). Huber Verlag. Volbert, R., & 
 Steller, M. (2021). Die Begutachtung der Glaubhaftigkeit. In Venzlaff, Foe
 rster, Dreßing, & Habermeyer (Eds.), Psychiatrische Begutachtung. Ein pra
 ktisches Handbuch für Ärzte und Juristen (Vol. 7. Auflage, pp. 757-792).
  Elsevier. Vrij, A. (2005). Criteria-based content analysis: a qualitative
  review of the first 37 studies. Psychology, Public Policy, and Law, 11(1)
 , 3
LOCATION:Webinar via Zoom
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