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SUMMARY:Ausgewählte Trend-Konzepte in der Entwicklungspsychopathologie auf dem Prüfstand
DESCRIPTION:Ziel Trendthemen und -konzepte in Bezug auf spezifische Charakt
 eristika oder Besonderheiten des menschlichen Erlebens und Verhaltens erha
 lten viel Aufmerksamkeit in den unterschiedlichsten Medien (u.a. soziale M
 edien, Webseiten mit pädagogischen/ psychologischen Empfehlungen/Angebote
 n, Ratgeberliteratur). In der klinischen Praxis ergibt sich dadurch häufi
 ger die Situation, dass Jugendliche/Erwachsene sowie Eltern/ Bezugspersone
 n von Kindern und Jugendlichen diese Konzepte als relevant für sich betra
 chten bzw. bei sich/bei ihrem Kind diagnostizieren („Ratgeber- und digit
 ale Diagnosen“) und dies endlich als Orientierung bzw. Lösung betrachte
 n. Entsprechend erfolgen dann auch konkrete Fragen nach klinischen EinschÃ
 ¤tzungen, diagnostischen Abklärungen und Behandlungsempfehlungen bzw. -wÃ
 ¼nschen. Gerade bei Trend-Konzepten besteht hierbei aber das Problem, dass
  einerseits die Informationsquellen in den Medien meist sehr unausgewogen,
  vage sowie undifferenziert sind und dass andererseits die aktuelle Forsch
 ungslage noch zu gering sowie uneindeutig ist. Umgekehrt finden sich auch 
 Trend-Konzepte in der Wissenschaft selbst, die wiederum in den Medien kaum
  rezipiert werden, aber klinisch im Sinne von Spezifizierungen oder transd
 iagnostischen Konstrukten relevant sind bzw. werden. \n\nZiel des Webinar
 s ist es, ausgewählte Trendkonzepte aus einer entwicklungs-psychopatholog
 ischen bzw. -neuropsychologischen Perspektive unter die Lupe zu nehmen und
  die praktischen Implikationen in Bezug auf die Optimierung des diagnostis
 chen Prozesses sowie von Beratung/Therapie zu besprechen.\n\n Inhalt -  T
 rigger & Toxisch -  Sensorische Verarbeitungssensitivität/Hochsensibilit
 ät -  Vantage Sensitivity -  Virtueller Autismus -  Pathological Deman
 d Avoidance -  Camouflage/Masking -  Autistisches Burnout -  Nervous Sy
 stem Dysregulation -  AuDHD -  ADHS-Paralyse -  Cognitive Disengagement
  Syndrom -  Erhöhte Reizbarkeit/Irritierbarkeit -  Authentizität/Realn
 ess  Literaturempfehlung\n\nAlchin, C.E. et al. (2024). Authenticity and i
 nauthenticity in adolescents: a scoping review. Adolescent Research Revie
 w, 9, 279-315\n\nBecker, S.P. (2025). Cognitive disengagement syndrome: a 
 construct at the crossroads. American Psychologist, 80, 812-834\n\nHaslam
 , N. & Tse, J.S. (2025). Public awareness of mental illness: mental health
  literacy or concept creep? Australasian Psychiatry, 33, 18-20\n\nKamp-Be
 cker, I. et al. (2023). Pathological Demand Avoidance – aktueller Forsch
 ungsstand und kritische Diskussion. Zeitschrift für Kinder- und Jugendps
 ychiatrie und Psychotherapie, 51, 321-332\n\nUrben, S. et al. (2025). Unde
 rstanding irritability through the lens of self-regulatory control proces
 ses in children and adolescents: a systematic review. European Child & Ad
 olescent Psychiatry, 34, 1497-1509\n\nvan den Boogert, F. et al. (2022). S
 ensory processing difficulties in psychiatric disorders: a meta-analysis.
  Journal of Psychiatric Research, 151, 173-180
LOCATION:Webinar via Zoom
DTSTAMP:20261016T083035Z
DTSTART:20270607T143000Z
DTEND:20270705T170000Z
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