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UID:629-47@www.neuropsy.at
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SUMMARY:7 ausgewÃ¤hlte Trend-Konzepte in der Entwicklungspsychopathologie auf dem PrÃ¼fstand
DESCRIPTION:Ziel Trendthemen und -konzepte in Bezug auf spezifische Charakt
 eristika oder Besonderheiten des menschlichen Erlebens und Verhaltens erha
 lten viel Aufmerksamkeit in den unterschiedlichsten Medien (u.a. soziale M
 edien, Webseiten mit pÃ¤dagogischen/ psychologischen Empfehlungen/Angebote
 n, Ratgeberliteratur). In der klinischen Praxis ergibt sich dadurch hÃ¤ufi
 ger die Situation, dass Jugendliche/Erwachsene sowie Eltern/ Bezugspersone
 n von Kindern und Jugendlichen diese Konzepte als relevant fÃ¼r sich betra
 chten bzw. bei sich/bei ihrem Kind diagnostizieren (â€žRatgeber- und digit
 ale Diagnosenâ€œ) und dies endlich als Orientierung bzw. LÃ¶sung betrachte
 n. Entsprechend erfolgen dann auch konkrete Fragen nach klinischen EinschÃ
 ¤tzungen, diagnostischen AbklÃ¤rungen und Behandlungsempfehlungen bzw. -wÃ
 ¼nschen. Gerade bei Trend-Konzepten besteht hierbei aber das Problem, dass
  einerseits die Informationsquellen in den Medien meist sehr unausgewogen,
  vage sowie undifferenziert sind und dass andererseits die aktuelle Forsch
 ungslage noch zu gering sowie uneindeutig ist. Umgekehrt finden sich auch 
 Trend-Konzepte in der Wissenschaft selbst, die wiederum in den Medien kaum
  rezipiert werden, aber klinisch im Sinne von Spezifizierungen oder transd
 iagnostischen Konstrukten relevant sind bzw. werden.Â \n\nZiel des Webinar
 s ist es, 7 ausgewÃ¤hlte Trendkonzepte aus einer entwicklungspsychopatholo
 gischen bzw. -neuropsychologischen Perspektive unter die Lupe zu nehmen un
 d die praktischen Implikationen in Bezug auf die Optimierung des diagnosti
 schen Prozesses sowie von Beratung/Therapie zu besprechen.Â   Inhalt - Â T
 rigger & Toxisch: 2 sehr beliebte Begriffe bei Jugendlichen und jungen Men
 schen, die alsÂ Beispiele fÃ¼r Begriffsausweitung bzw. Bedeutungsinflation
  (concept creep) von Konzepten nÃ¤her betrachtet werden.\n\n- Â Sensorisch
 e VerarbeitungssensitivitÃ¤t/HochsensibilitÃ¤t: allgemeines Konzept in Bez
 ug aufÂ individuelle Unterschiede in der sensorischen Reizverarbeitung, we
 lches zunehmend auch auf Kinder und Jugendliche angewandt wird.\n\n- Â Pat
 hological Demand Avoidance: wurde zunÃ¤chst als Subprofil bei Autismus-Spe
 ktrum-StÃ¶rungen konzipiert, kann aber vom PhÃ¤nomen her auch bei anderenÂ
  StÃ¶rungsbildern im Kindes- und Jugendalter beobachtet werden.\n\n- Â Erh
 Ã¶hte Reizbarkeit (Irritierbarkeit): temperamentsorientiertes Konzept, wel
 chesÂ zunehmend an Bedeutung bei externalisierenden (insbesondere ADHS) un
 d internalisierenden StÃ¶rungen gewinnt.\n\n- Â Cognitive Disengagement Sy
 ndrome: zunÃ¤chst als Subprofil bei AufmerksamkeitsstÃ¶rungen entwickelt, 
 welches aber zunehmend auch als bedeutungsvoll fÃ¼r andere StÃ¶rungen ange
 sehen wird.\n\n- Â AuthentizitÃ¤t/Realness: es ist anzunehmen, dass dieses
  Konzept gerade auch angesichtsÂ der steigenden digitalen AktivitÃ¤ten von
  Kindern/Jugendlichen zunehmend anÂ Bedeutung gewinnen kÃ¶nnte und somit e
 iner Betrachtung wert ist.  Literaturempfehlung\n\nAlchin, C.E. et al. (20
 24). Authenticity and inauthenticity in adolescents: a scoping review.Â Ad
 olescent Research Review, 9, 279-315\n\nBecker, S.P. (2025). Cognitive dis
 engagement syndrome: a construct at the crossroads.Â American Psychologist
 , 80, 812-834\n\nHaslam, N. & Tse, J.S. (2025). Public awareness of mental
  illness: mental health literacy orÂ concept creep? Australasian Psychiatr
 y, 33, 18-20\n\nKamp-Becker, I. et al. (2023). Pathological Demand Avoidan
 ce â€“ aktueller ForschungsstandÂ und kritische Diskussion. Zeitschrift fÃ
 ¼r Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 51, 321-332\n\nUrben,
  S. et al. (2025). Understanding irritability through the lens of self-reg
 ulatory controlÂ processes in children and adolescents: a systematic revie
 w. European Child &Â Adolescent Psychiatry, 34, 1497-1509\n\nvan den Booge
 rt, F. et al. (2022). Sensory processing difficulties in psychiatric disor
 ders: aÂ meta-analysis. Journal of Psychiatric Research, 151, 173-180
LOCATION:Webinar via Zoom
DTSTAMP:20260301T175320Z
DTSTART:20260929T140000Z
DTEND:20261020T163000Z
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